Schreibblockade?

The Writing Blog

So kommst du bei einer Schreibblockade wieder in den Schreibfluss

Du sitzt am Schreibtisch, der Cursor blinkt – aber die Worte wollen einfach nicht fließen? Willkommen im Club: Die Schreibblockade kennt fast jeder Autor und fast jede Autorin.
Ob beim ersten Buch oder beim zehnten – manchmal herrscht einfach Funkstille im Kopf.

Die gute Nachricht: Du kannst wieder in den Schreibfluss finden. In diesem Artikel zeigen wir dir, woran Schreibblockaden liegen können und mit welchen Strategien du sie überwindest.

1. Akzeptiere die Blockade – sie ist normal

Der erste Schritt: Mach dir keinen Druck!
Schreibblockaden bedeuten nicht, dass du „es nicht kannst“ oder dir die Kreativität fehlt. Oft sind sie ein Zeichen dafür, dass dein Gehirn gerade überfordert, müde oder abgelenkt ist. Und das ist vollkommen in Ordnung.

Tipp: Sag dir selbst bewusst:
👉 „Es ist okay, dass ich gerade nicht weiterkomme. Ich darf pausieren.“

2. Finde die Ursache deiner Blockade

Nicht jede Schreibblockade hat denselben Ursprung. Frag dich:

  • Bist du unsicher, wie es weitergehen soll?
  • Hast du Angst, dass dein Text nicht gut genug ist?
  • Fühlst du dich gestresst, abgelenkt oder innerlich leer?

Je klarer du erkennst, was dich blockiert, desto gezielter kannst du gegensteuern.

3. Kleine Ziele, große Wirkung

Große Projekte lähmen. Kleine Aufgaben motivieren.
Statt „Ich muss mein Buch schreiben“ sag lieber:

  • „Ich schreibe heute 100 Wörter.“
  • „Ich überarbeite nur einen Absatz.“
  • „Ich schreibe 10 Minuten – dann höre ich auf, wenn ich will.“

Oft kommt der Flow genau dann, wenn du den Druck rausnimmst.

4. Schreib etwas anderes

Manchmal hilft es, das aktuelle Projekt loszulassen – nur für einen Moment.
Schreibe stattdessen:

  • einen Brief an deine Hauptfigur
  • eine fiktive Rezension deines fertigen Buches
  • eine Szene, die nie im Buch erscheinen wird

Das lockert den Kopf – und bringt oft neue Ideen mit sich.

5. Bewegung bringt Bewegung

Wenn dein Kopf stillsteht, beweg deinen Körper:
Ein Spaziergang, ein bisschen Yoga, Musik hören, tanzen – was auch immer dir guttut.

Viele Autor*innen berichten, dass die besten Ideen nicht am Schreibtisch, sondern unterwegs entstehen.

6. Füttere deine Kreativität

Kreativität braucht Input. Lies ein Buch, schau einen inspirierenden Film, blättere durch alte Fotos oder hör Podcasts über das Schreiben.

Tipp: Lege dir ein kleines „Kreativ-Tagebuch“ an. Alles, was dich bewegt, berührt oder inspiriert, darf hinein – als Futter für später.

7. Schreibblockade? Sprich darüber!

Du bist nicht allein und das zu wissen, hilft oft schon.
Tausch dich mit anderen Schreibenden aus: in Online-Foren, Schreibgruppen oder mit uns bei Nordmann Books. Manchmal reicht ein Gespräch, um den Knoten zu lösen.

Fazit: Schreibblockaden sind Teil des Prozesses – nicht das Ende

Du darfst stocken. Du darfst zweifeln. Du darfst Pausen machen.
Aber: Du wirst wieder in den Schreibfluss finden – versprochen. Und wenn du willst, sind wir von Nordmann Books an deiner Seite.

Denn: Deine Geschichte zählt. Und sie hat es verdient, erzählt zu werden – in deinem Tempo, auf deine Weise.

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