Welche Plattform passt zu dir?
Du möchtest dein Buch bekannter machen, Leser*innen erreichen und deine Sichtbarkeit steigern – aber fragst dich:
Muss ich wirklich auf Social Media aktiv sein? Und wenn ja – wo überhaupt?
Die Antwort ist: Nicht überall, aber irgendwo.
Denn Social Media ist ein mächtiges Werkzeug, wenn du die Plattform findest, die zu dir, deinem Buch und deinem Stil passt.
In diesem Beitrag zeigen wir dir die beliebtesten Plattformen für Autor*innen, ihre Vor- und Nachteile und helfen dir herauszufinden, welche am besten zu dir passt.
Warum überhaupt Social Media für Autor*innen?
Egal, ob du gerade dein erstes Buch veröffentlichst oder schon mehrere Werke veröffentlicht hast:
Auf Social Media kannst du:
- 📚 Leser*innen gewinnen und binden
- ✍️ deine Arbeit sichtbar machen
- 🗣️ Feedback und Motivation erhalten
- 📣 gezielt für dein Buch werben – ohne Werbebudget
Das Wichtigste: Du baust dir eine eigene Community auf – unabhängig von Verlag oder Plattform.
1. Instagram – visuell, kreativ, emotional
Ideal für: Romanautor*innen, Kinderbuchauor*innen, Lyrik, Lifestyle-Genres
Besonders geeignet, wenn du:
- gerne schöne Bilder machst oder gestaltest
- kreative Texte, Zitate oder Einblicke teilst
- eine Community aufbauen willst, die visuell anspricht
📌 Beliebte Formate:
- Cover-Enthüllungen, Leseproben, Zitate
- Reels mit Schreibtipps oder Schreiballtag
- Story-Umfragen & Interaktion mit Leser*innen
➡️ Tipp: Nutze Hashtags wie #bookstagram #autorinnenleben oder #currentlywriting
2. Facebook – klassisch, verlässlich, für Communitys
Ideal für: Sachbuchautor*innen, ältere Zielgruppen, langfristige Leserbindung
Besonders geeignet, wenn du:
- längere Beiträge oder Updates teilen willst
- gezielt auf Events, Lesungen oder Veröffentlichungen hinweisen möchtest
- Gruppen nutzen willst (z. B. Lesergruppen oder Schreibforen)
📌 Beliebte Formate:
- Buchveröffentlichungen mit Kommentarfunktion
- Lesungstermine oder Mitmachaktionen
- Austausch in Gruppen mit Gleichgesinnten
➡️ Tipp: Eine eigene Autor*innenseite sorgt für Professionalität, auch wenn du dein Profil privat hältst.
3. TikTok (BookTok) – jung, dynamisch, viral
Ideal für: Jugendbuchautor*innen, Fantasy, Romance, starke Buchfiguren
Besonders geeignet, wenn du:
- Lust hast, kurze Videos zu machen
- Trends mitmachen oder eigene kreative Ideen einbringen willst
- eine jüngere, aktive Zielgruppe ansprichst
📌 Beliebte Formate:
- Reaktionen auf Buchszenen
- schnelle Vorstellung deiner Figuren oder Bücher
- „Wenn du dieses Buch liebst, wirst du mein Buch mögen…“
➡️ Tipp: Der BookTok-Hashtag hat Millionenreichweite – nutze ihn gezielt!
4. LinkedIn – seriös, professionell, strategisch
Ideal für: Sachbuchautor*innen, Coachs, Fachpublikationen
Besonders geeignet, wenn du:
- dein Buch als Teil deiner beruflichen Expertise siehst
- Business-Kontakte pflegen willst
- dein Buch als Marketinginstrument für dein Angebot nutzt
📌 Beliebte Formate:
- Expertenbeiträge rund ums Thema deines Buchs
- Erfahrungen aus dem Schreibprozess
- Vernetzung mit Kolleg*innen, Medien, Veranstalter*innen
➡️ Tipp: Auch Buchveröffentlichungen sind wertvolle Meilensteine für deinen Lebenslauf.
5. Pinterest – inspirierend, langfristig, visuell
Ideal für: Ratgeber, DIY, Kochbücher, kreative Genres, Blogs
Besonders geeignet, wenn du:
- Bilder, Infografiken oder Zitate teilst
- deine Website oder Buchseite über Pins sichtbar machen willst
- gerne visuelle Inhalte erstellst, die lange im Umlauf bleiben
📌 Beliebte Formate:
- Zitat-Grafiken, Moodboards, Schreibinspiration
- Buchrezepte, Bastelideen, Tipps rund ums Schreiben
- Traffic-Booster für deinen Blog oder Shop
➡️ Tipp: Pinterest funktioniert wie eine Suchmaschine. Ideal für Evergreen-Inhalte!
Welche Plattform passt zu dir?
Hier eine kleine Entscheidungshilfe:
Du bist… | Dann ist ideal… |
visuell & kreativ | Instagram, Pinterest |
schreibst für Jugendliche | TikTok (BookTok) |
teilst gerne Gedanken & Updates | |
positionierst dich beruflich | |
möchtest Leser*innen über Suchmaschinen erreichen | Pinterest, Blog |
Fazit: Du musst nicht alles machen, aber du solltest irgendwo anfangen
Social Media ist kein Muss – aber eine große Chance.
Wichtig ist: Wähle eine Plattform, die zu dir und deiner Zielgruppe passt und mit der du dich wohl fühlst.
Denk dran: Du musst nicht perfekt sein. Ehrlichkeit, Persönlichkeit und Regelmäßigkeit zählen mehr als Hochglanz und Reichweite.
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